Die aktuellen Seiten aus den letzten Monaten finden Sie hier :
Warm Up Party - die Zweite
Am
Freitag, den 06.05.2005 kommen die 4 RockmusikerInnen CORLEEMAD aus
Berlin in das Jugendfreizeithaus C.O.R.N.
Überzeugt Euch von der gewaltigen Stimme Cora's und den groovenden Instrumentalisten.
Danach legt DJ BASEOTRONIC für Euch auf.
Unter allen Besuchern wird eine Eintrittskarte zum BOA 2005 (Line-Up:
DIE HAPPY, FUZZY CASINO, BLIND, CALAITA, POOLSTAR, CORLEEMAD u.a.) im
Werte von 22,- Euro verlost.
Und bei einem Eintritt von nur 5,- Euro fällt es wohl jedem leicht,
diese Veranstaltung wahrzunehmen.
Schüler zahlen bei Vorlage Ihres Ausweises sogar nur 4,- Euro,
ab 22:30 Uhr nur 2,50 EURO !!!
Einlass: 20:00 Uhr Beginn: 21:00 Uhr
Quelle: Jugendclub C.O.R.N.
Hiddensee und Anderswo
Unter diesem Motto wurde am 23. April eine neue Ausstellung in der Galerie Waldhof eröffnet.
Der Maler Torsten Schlüter, der seine Jugendjahre in Birkenwerder verbrachte, stellt gut 40 Aquarelle,
Ölgemälde und
Grafiken vor, die Ansichten von der
Insel Hiddensee und Motive aus Indien zeigen.
Auf der Vernissage stellte er auch sein neues Buch, "Nordlichter II", vor, aus dem er auch vorlas. Es
enthält neben vielen Bildern auch Kurzprosatexte, die ebenfalls von ihm stammen.
Schlüter malt nach seinem Architekturstudium 1985, reiste viel in der Welt herum, vor allem Indien hat es
ihm angetan. Seine Bilder wurden schon auf vielen Ausstellungen gezeigt, so z.B. auf der EXPO-Weltausstellung
1992 in Sevilla, auf der Grafikbiennale 1995 in Sapporo oder auch in Weimar und Berlin. 2002 und 2004 erhielt
er den Süddeutschen Aquarellpreis Völklingen.
Die Ausstellung in der Galerie Waldhof kann bis zum 25. Juni immer Freitags bis Sonntags in der Zeit von
11 bis 18 Uhr besucht werden. Wer außerhalb dieser Zeiten die Arbeiten sehen möchte, kann tel. unter
03303-402578 einen Termin mit dem Galeristen, Herrn Schneider, vereinbaren.
Ab September sind die Bilder dann in der Galerie im Palais am Festungsgraben in Berlin zu sehen.
Der letzte lebende Zeuge der geheimen Geldfälscherwerkstatt im KZ Sachsenhausen,
Adolf Burger, war am 19. April zu Gast im Rathaussaal Birkenwerder.
Der am 12. August 1917 geborene Slowake erzählte aus seinem Leben und von seinem Leidensweg,
der ihn durch verschiedene KZ's in der NS-Zeit führte.
1931 begann er in Bratislava eine Lehre zum Buchdrucker und arbeitete dann in einer Druckerei. Nach der
Annexion Österreichs und der Sudeten durch Hitlerdeutschland stellte er heimlich Geburtsurkunden und
Taufscheine her, da slowakische Juden, die vor 1938 getauft waren, der Vernichtung in den KZ's vorläufig
entgangen. Er ließ die Taufscheine notariell beglaubigen, was ihm letztendlich zum Verhängnis wurde. Denn
die Stempel, die ein anderer fälschte, vielen der Geheimpolizei auf, und über den Notar stieß man am 11.8.42
auf Adolf Burger. Er wurde sofort verhaftet und kam dann, zusammen mit seiner Frau Gisela, nach Auschwitz. Dort
entging er nur knapp der Selektion und wurde dann einem Spezialkommando zugeteilt, dass die von den Opfern
mitgebrachten Koffer und Taschen aussortieren und alles zur Verwendung im Reich vorbereiten mußten.
Seine Frau Gisela kam ins KZ Birkenau, wo sie die körperlichen und seelischen Qualen nicht überlebte, sie
wurde schon Ende 1942 Opfer der Selektion.
Im April 1944 hatte sich Häftling 64401 beim Lagerkommandanten zu melden. Mit den schlimmsten Befürchtungen
trat er vor den Kommandanten, der ihn fragte, ob er Herr Burger sei und von Beruf Buchdrucker. Auf die Bestätigung
teilte er ihm mit, dass Buchdrucker in Berlin gesucht werden, und dass er am nächsten Tag nach Berlin zur
Arbeit reisen würde. Dies erfolgte in Begleitung zweier SS-Männer im normalen Schnellzug vom Bahnhof
Auschwitz nach Berlin. Von dort ging es mit einem Personenzug nach Oranienburg und dann zu Fuß in's KZ
Sachsenhausen. Dort kam er in die Baracke 18/19, die zusätzlich mit Stacheldraht eingezäunt war.
Hier mußte er dann mit 130 anderen, nur jüdischen, Häftlingen Geld,
Briefmarken und andere Dokumente fälschen. Vor allem britische Pfundnoten im Gesamtwert von rund 135
Millionen Pfund Sterling wurden in der Fälscherwerkstatt gedruckt.
Im Februar 1945 wurden die Maschinen, die Druckplatten und das restliche Geld in Kisten verpackt und es ging
auf die Flucht Richtung Westen. Diese Flucht endete dann im KZ Mauthausen, wo Adolf Burger und die anderen 130
Häftlinge nur durch mehrere glückliche Umstände der geplanten Liquidierung entgangen.
Nach der Befreiung ging Burger nach Prag und stellte sich im Polizeipräsidium, Abteilung Geldfälschung, mit den
Worten: "
Ich habe englische Geld gefälscht" vor. Das Erstaunen der Beamten war groß, als Burger fast die Hälfte
der bei der tschechischen Staatsbank vorrätigen Pfundnoten als Fälschungen aus Sachsenhausen identifizierte.
Die Engländer hatten die Angewohnheit, die Banknoten zu knicken und mit Nadeln zu heften. Diese Nadeleinstiche
mußten auch die Fälscher in Sachsenhausen nachvollziehen, doch die Häftlinge wollten auf die falschen Scheine
hinweisen. Zu diesem Zweck durchbohrten sie den auf der Banknote befindlichen Kopf der englischen Königin mit
den Nadeln, was natürlich niemals ein Engländer machen würde. Dies viel in England leider niemandem auf, doch
auf diese Weise konnten die Fälschungen identifiziert werden.
Adolf Burger hat mehrere Bücher über seine Zeit in den KZ's geschrieben, das bekannteste ist das Buch
"Des Teufels Werkstatt".
Seit 1988 ist er ständig unterwegs, um vorwiegend jungen Menschen aus seinem Leben und aus der Zeit des
Nationalsozialismus aus eigener Erfahrung zu erzählen. Denn "nicht die Deutschen, sondern die NS-Ideologen,
die gezielt die Hitlerjugend gegen Juden und Andersdenkende aufhetzte, sind Schuld am Mord von 6 Millionen
Menschen in den KZ's", wie Adolf Burger den Jugendlichen deutlich macht.
Helga Herrmann bedankte sich im Namen der gut 100 Zuhöhrer im Rathaussaal bei Adolf Burger und
wünschte ihm für die Zukunft, dass er trotz seines hohen Alters noch vielen Menschen aus seinem Leben
berichten kann.
Klavierkonzert
Zu einem klassischen Klavierquartett lud der Förderverein "Kulturbunt" am 16. April in den
Rathaussaal ein.
Das "Ensemble Betula" mit Gisbert Funke am Klavier,
Johann-Nikolaus Matthes mit der Violine,
Ingrid Schiemann mit der Viola und
Heiko Diestel am Violoncello bot selten gespielte Klavierquartette. Der Name Betula kommt aus dem
Lateinischen und bedeutet so viel wie "Birke" und ist eine Referenz an den Ort Birkenwerder.
Gisbert Funke erzählte zu Beginn einige interessante Einzelheiten zu den einzelnen Komponisten und
deren Werken. So war zu erfahren, dass Weber nur ein einziges Klavierquartett geschrieben hat, dass
Beethoven mit 30 Jahren mit seinem Lehrer Haydn gebrochen hat und seine bis dahin geschaffenen Werke
vernichten wollte, was aber dann doch nicht geschah, und dass Mozart einige seiner Werke seinem Lehrer
Haydn gewidmet hat.
Das Konzert begann mit dem Klavierquartett B-Dur, op 8 von Carl Maria von Weber, es folgte das Klavierquartett
g-Moll, KV 478 von Wolfgang Amadeus Mozart. Den Abschluß bildete das Klavierquartett Es-Dur, op 16 nach dem
Quintett für Bläser und Klavier von Ludwig van Beethoven. Als Zugabe spielte das Ensemble das Intermezzo aus
dem 2. Klavierquartett von Mendelssohn Bartholdy.
Die gut 50 Besucher bedankten sich bei den Künstlern mit einem herzlichen Applaus.
Anschließend feierte der Förderverein in kleinem Rahmen sein 3-jähriges Bestehen. Es gab durch die Vereinsvorsitzende,
Frau Susanne Duschanek, einen kurzen Rückblick auf den Beginn der Aktivitäten des Vereins und auch einen
kleinen Ausblick auf die zukünftigen Veranstaltungen, insbesondere im Jahr der 650-Jahrfeier Birkenwerders.
Die Gäste des Empfangs erhielten eine kleine Mappe, in der die Geschichte des Vereins, von der Gründung bis
in die Gegenwart, durch Dokumente und Zeitungsartikel dokumentiert ist.
Zeitzeugenabend
Verschiedene Initiatoren laden aus Anlass des 60. Jahrestages der Befreiung des KZ Sachsenhausen am
19. April um 19:00 Uhr zu einem Zeitzeugenabend in den Rathaussaal nach Birkenwerder ein.
Zu Gast aus Prag ist der Vizepräsident des internationalen Sachsenhausenkomitees, Adolf Burger. Er berichtet
aus seinem Leben und von seinem Leidensweg, der ihn von Auschwitz über Birkenau nach Sachsenhausen und von
dort nach Mauthausen und Ebensee führte. In Sachsenhausen mußte er in der Fälscherwerkstatt arbeiten, in der
Banknoten der Alliierten, Briefmarken und Dokumente gefälscht wurden.
Die Fälscherwerkstatt, bekannt unter dem Namen "des Teufels Werkstatt", überlebten nur 12 von 137 Häftlingen,
Adolf Burger ist der letzte Überlebende.
Quelle: OGA vom 12.04.2005
Konzert
Zu einem klassischen Klavierkonzert mit dem "Ensemble Betula" lädt der Förderverein Kulturbunt am 16.
April um 18:00 Uhr in den Rathaussaal Birkenwerder ein.
Geboten werden Klavierquartette von Weber, Mozart und Beethoven.
Karten im Vorverkauf 7 €, ermäßigt 5 €, an der Abendkasse 7,50 €.
Quelle: Kulturbunt
Trödelmarkt
Trödel- und Wochenmarkt am PECK-HAUS
Ab 15. April - jeden Freitag von 9-20 Uhr - kann auf dem Gelände des Peck-Hauses in der Brieseallee 14 in
Birkenwerder getrödelt und gehandelt werden.
Händler - aber auch Privatpersonen, die etwas zu verkaufen haben - sind willkommen.
Nachfragen und Anmeldungen für Standplätze werden unter der Tel-Nr. 03303-502652 entgegengenommen.
Wir hoffen auf ein breites Interesse, denn warum soll es nicht auch in Birkenwerder eine Möglichkeit des
bunten Markttreibens geben. Versuche gab es ja in der Vergangenheit schon.
Quelle: Peck-Haus Birkenwerder
Kartenvorverkauf
Der Kartenvorverkauf für die drei großen Festbälle im Juni anläßlich der 650-Jahrfeier hat begonnen.
Bei den Vereinen des Ortes und im Rathaus der Gemeinde können die Karten zum Preis von 650 Cent pro Karte
gekauft werden.
Wer diese Möglichkeit nicht hat, kann die Karten auch über das Internet, per
E-Mail, bestellen.
Sonntagsbrunch
Am Sonntag, dem 03.April, findet im Rahmen der 650 Jahrfeier Birkenwerders ein Brunch in der
stilvollen Cafeteria "Christian Morgenstern" von 9.00 - 14.00 Uhr unter dem Thema "Gesund in den Frühling"
statt. Das Brunch kostet für Klinikmitarbeiter 7 Euro, für Gäste 10 Euro, im Preis enthalten sind alle
Speisen sowie Kaffee, O-Saft und ein Glas Sekt.
Spezial-Gast an diesem Wochenende ist Chris Doerk.
Sie liest um 11:00 Uhr aus ihrem Buch "La casita - Geschichten aus Cuba" vor.
Als erfolgreiche Sängerin kam Chris Doerk auch zu einem Festival nach Cuba. Es war Liebe auf den ersten
Blick, und sie hielt viele Jahre, bis heute. Immer wieder zieht es sie auf die Insel.
Im Februar 2004 stellte sie ihr Buch "La casita - Geschichten aus Cuba" (Verlag Das Neue Berlin) auch auf
der Buchmesse in Havanna vor…
Quelle: Asklepios Klinik
Warm Up Party
Das am 20.08.2005 stattfindende BOA - Birkenwerder Open Air hat ein Vorspiel. Und zwar ein sehr langes.
Denn jeden Monat findet eine Warm Up Party statt, die auf das große Event einstimmen soll.
Auf der ersten Party, am 01.04.2005 ab 21:00 Uhr, spielen die Headliner TINTINNABULATION vom BOA
2004 unplugged in den Räumen des Jugendclubs C.O.R.N. in Birkenwerder.
Tintinnabulation, die in den letzten Monaten hart an ihrem neuen Album arbeiteten, läuten damit ihre
Livekonzerte in 2005 ein.
Unter allen Besuchern wird eine Eintrittskarte zum BOA 2005 (Line-Up: DIE HAPPY, FUZZY CASINO, BLIND,
CALAITA, POOLSTAR, CORLEEMAD u.a.) im Werte von 22,- Euro verlost.
Und bei einem Eintritt von nur 5,- Euro fällt es wohl jedem leicht, diese Veranstaltung wahrzunehmen. Schüler
zahlen bei Vorlage Ihres Ausweises sogar nur 4,- Euro.
Quelle: dok1 full music
Neuer Yoga-Kurs
Ab dem 5. April 2005, immer Dienstags von 17.00 bis 18.00 Uhr, findet im Choreographie-Studio "Birke"
in der Weimarer Str. 7 (nähe S- Bahnhof) ein neuer Kurs Yoga für Jugendliche und Erwachsene statt.
Interessenten melden sich bitte tel. unter 03303-400147 an.
Quelle: Choreographie-Studio "Birke"
Alte Ansichten
Unter dem Titel "Birkenwerder in alten Ansichten" ist rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest
2004 ein
kleines Buch aus der "Die Damals Reihe" erschienen.
Autor Frank Gerald Quint, Sammler von alten Ansichtskarten aus Birkenwerder und Umgebung, hat sich mit
diesem Buch einen lang gehegten Wunsch erfüllt. Er wollte den gesammelten Schatz auch interessierten
Einwohnern und Gästen Birkenwerders zeigen, und die im Jahr 2005 anstehende
650-Jahrfeier Birkenwerders ist ein entsprechender Anlass.
Das Buch ist in der Postfiliale Gerson und im Geschenkartikelladen Bilz zum Preis von 17,50 € zu erhalten.
Allerdings ist die Nachfrage schon nach wenigen Tagen so groß, dass beim Verlag die nächste Auflage
bestellt wurde.
Ich biete an dem Buch Interessierten auch einen Lieferservice per Post (17,50 + Porto) an, Mail an
Birkenwerder@web.de
mit einer Bestellung genügt.
Kalender 2005
Auch für das Jahr 2005 wurde durch Herrn Hildemar Wehner in Zusammenarbeit
mit der druckpunkt GmbH
Birkenwerder ein Kalender mit historischen und aktuellen Ansichten herausgegeben.
Zum Preis von 8,90 € kann er in verschiedenen Geschäften in Birkenwerder gekauft werden.
Wer diese Möglichkeit nicht nutzen kann, kann den Kalender bei mir per E-Mail bestellen. Ich versende dann
den Kalender für 10,00 € per Post.
Aufruf zur 650-Jahrfeier Birkenwerder
Im Jahr 2005 feiert Birkenwerder sein 650-jähriges Bestehen.
Hiermit werden alle interessierten Bürger aufgerufen, bei der Vorbereitung mitzuhelfen. Dazu werden vor allem
Informationen, Bilder oder sonstige Dokumente gesucht, die die Geschichte Birkenwerders belegen.
Wer derartige Dokumente zur Verfügung stellen möchte, kann sich
per E-Mail (650-Jahre@Birkenwerder.de) oder per Telefon (03303-290147)
oder im Zimmer 105 im Rathaus bei Frau Schulz bei der AG 650-Jahrfeier melden.